Am 15.Januar.1919 wurden, auf Befehl des SPD Ministers Noske, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechtsradikalen Freikorpssoldaten ermordet. An dieses Verbrechen, Luxemburg und Liebknechts Taten und ihre – unsere – Ziele und Ideale wollen wir am Sonntag den 8.Januar an den beiden Gräbern auf dem Friedhof der Sozialisten in Berlin gedenken.
Liebknechts Ablehnung der Kriegskredite 1914, und damit der Burgfriedenspolitik der SPD, ist mit deutschen Soldaten in Afghanistan auch in der Gegenwart von Brisanz. Pazifismus und Antimilitarismus sind damals wie heute progressive Überzeugungen.
Rosa Luxemburg war eine Kämpferin für die Würde der Menschen und damit einhergehend dem Ende aller Kriege. Oft wurde sie in Gefängnisse gesperrt; doch nichts brachte sie jemals von ihrem Ziel ab: Ein menschenwürdiges Leben in Freiheit für alle Menschen.
Ihre – unsere – Ideale von Frieden, Freiheit, gesellschaftlichem Wohlstand und umfassender, direkter Demokratie umzusetzen, bedeutet zu allen Zeiten, tiefgreifende Veränderungen zu beginnen. Wir berufen uns auf diese sozialistischen Ideale wie sie auch schon Luxemburg und Liebknecht vertraten, und werden versuchen sie umzusetzen.
Wir treffen uns am 9. Januar um 8 Uhr am Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel und würden uns freuen wenn du mit uns zu Rosa und Karl fahren würdest.